Meldungen von der "Dresden"

 

 22.09.2017: Eine schnelle Information bezüglich meines Buches. Der Vertrag mit dem Verlag “Books on Demand” - Berlin ist unterzeichnet. Nach Aussage der Verantwortlichen erscheint das Buch noch rechtzeitig vor dem Jahresende.

11.12.2016: Es ist soweit. Mein Manuskript über die Geschichte von S.M. Kleiner Kreuzer Dresden (I) ist druckfertig. Die Veröffentlichung des Buches soll sobald als möglich erfolgen. Bisher gab es zwar Angebote von Verlagen, aber die Summe, die ich dafür bezahlen soll, ist mir einfach zu hoch und für mich nicht zu erbringen. Möglicherweise werde ich es im Selbstverlag emittieren. Das Buch hat bei der vorliegenden DIN-A-4-Größe 472 Seiten mit 142 teils bisher unbekannten Fotos, 5 Kartenskizzen, eine Karte und 8 Anlagen. Vielen Dank für das bisherige Besuchen und Mitarbeiten an meinen Seiten über diese einmalige, aber dennoch verallgemeinerungswürdige Geschichte aus vergangenen Zeiten.

Ich wünsche allen Lesern und Helfern in nah und fern ein glückliches, friedvolles Jahresende und für das neue Jahr 2017 alles Gute, viel Erfolg und eine glückliche Zeit. Es war mir eine Ehre. 

Buch KKD M1

04.09.2016: In den letzten Monaten erreichten mich wieder viele Informationen zu unserer Geschichte. Hier nun einige, ausgewählte Neuigkeiten:

Frank-Michael aus Berlin sandte originale Fotos und Dokumente des Heizers Adolf Müller. Adolf wurde am 10.08.1894 in Berlin geboren. Im Herbst 1913 kam er als einer von vielen neuen Heizern an Bord. Er verstarb am 03.04.1962 in Berlin-Pankow. Adolf war verheiratet und war stolz auf seine 3 Kinder. Er war einer von dem Restkommando der in Chile internierten Dresden-Männer, das mit dem holländischen Schiff “Gelria” in der Heimat eintraf. Danke Frank-Michael für die interessanten Unterlagen.

Müller-Pass01

Oben: Fahrkarte von Adolf Müller von Valparaiso nach Buenos Aires nach dem Ende der Internierung auf der Insel Quiriquina im Oktober 1919.

Rechts: Exerzierausbildung im Herbst 1913 unter Leitung von Leutnant Schmidt. Adolf ist in der Mitte, der 3. von links

Kiel Nov 1913

Berend aus Emden überraschte mich mit schönen Fotos von S.M.S. “Dresden” und einer Anzeige des in der Internierung 1915 an einer Fleischvergiftung verstorbenen Masch.-Maat Gustav Seidel. Vielen Dank auch dafür.

Das Buch zur Wanderausstellung anläßlich des 100. Jahrestages des Unterganges von S.M.S. “Dresden” wurde in einem feierlichen Rahmen im Juli 2016 in Santiago vorgestellt. Die von Rüdiger May verfasste Schrift kann eventuell noch über den DCB in Santiago erworben werden. Dieser erweiterte Ausstellungskatalog wurde in einer geringen Stückzahl editiert.

15.09.2015: Heute kann ich dank der Informationen von Claus aus Walldürn weitere Daten unseres Bootsmannes Josef Kieser allen Interessierten mitteilen. Vielen Dank dafür an Claus. 

Bootsmann Josef Kieser wurde am 27.10.1877 in Walldürn geboren. 1893 zog es ihn zur Schiffsjungenausbildung nach Kiel. Sein Diensteintritt datiert auf den 7.4.1894. Er versah seinen Dienst in Ostasien, in Afrika und in der Hochseeflotte. Er stieg im Dezember 1913 auf S.M.S. “Dresden” über. Am 15.03.1922 wurde er mit dem Charakter als Leutnant zur See von der Reichsmarine entlassen. Josef Kieser starb am 28.8.1958 in seinem Heimatort Walldürn, wo sich auch sein Grab befindet.

06.04.2015: Mein Bericht über die Spurensuche in Chile 2015 für alle Interessierten.

24.03.2015: Ereignisreiche Tage in Chile liegen nun hinter uns. Ich werde noch einige Tage brauchen, um all die im Foto festgehaltenen Eindrücke zu verarbeiten und hier als Bericht zu veröffentlichen. Jetzt nur eine Vorabmeldung. Am 14.03.2015 fand auf der Robinson Insel eine würdige Gedenkfeier zum 100. Jahrestag der Selbstversenkung von S.M.S. “Dresden” statt. Gleichzeitig wurde eine Replik der Schiffsglocke durch die deutsche Botschaft an die Gemeinde San Juan Bautista übergeben. Für die musikalische Umrahmung sorgte auch unser Bläserensemble aus Riesa, welches sich ebenfalls auf einer Konzertreise in Chile befand. Besonders bedanken möchte ich mich an dieser Stelle für die freundliche und hilfreiche Unterstützung bei unserem Verteidigungsattache in Santiago, bei der Chilenischen Marine, bei Melitha und Luis aus Concon und nicht zuletzt bei der gesamten Familie Schüssler aus Conception, die unsere Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden liessen. 

06.03.2015: Es ist soweit, am 09.03. geht es nach Chile zur Gedenkfeier des 100. Jahrestages der Selbstversenkung von S.M.S. Dresden. Vorab noch ein paar Informationen. Wieder sind neue Nachlässe von ehemaligen Dresden-Männern aufgetaucht. Günter aus Flensburg kann nun den Nachlass von Obermatrosen Friedrich Kreye sein Eigen nennen. Tim aus den USA ersteigerte den Nachlass von Oberheizer Hermann Kalisch. Einfach toll, weiter so! Demnächst mehr dazu.

Letzte Neuigkeiten aus Chile: Melitha konnte mit grosser Freude mitteilen, dass ihr neues Buch zum Thema in Valparaiso präsentiert wurde. Es ist die Lebensgeschichte ihres Vaters, des Obermatrosen Max Krause, der nach der Internierung in Chile verblieb (siehe auch Nachlaßseite).

16.11.2014: Alex aus Concepcion schickte mir ein Foto von der Grabstätte der beiden “Dresden”- Männer, Maschinistenmaat Seidel und Oberheizer Kostrzak, die bereits im ersten Jahr der Internierung starben. Danke Alex! Von Martin Perez Ibarra aus Santiago erhielt ich ein schönes Geschenk. Es ist seine Novelle über “Senales del Dresden”, die erst vor wenigen Wochen in Chile erschien. Vielen Dank dafür, Martin! 

07.11.2014: Für alle, die sich in der nächsten Zeit in Chile aufhalten, sei die Sonderausstellung des DCB über den Kleinen Kreuzer S.M.S. “Dresden” ans Herz gelegt.

Santiago: 03.-06.11.2014 im Auditorio DCB, Punta Arenas: 17.-29.11.2014 im Palacio Braun M., Puerto Montt: 05.-30.12.2014 im Club Aleman, Concepcion: 12.-31.01.2015 in der Biblioteca Munic., Valparaiso: 09.-28.02.2015 im Museo Maritimo, Isla Robinson: 14.03.2015 zur Gedenkveranstaltung

14.09.2014: Vieles hat sich seit Juni getan. Die Vorbereitungen für die Gedenkveranstaltung zum 100. Jahrestag der Selbstversenkung der “Dresden” in der Cumberland-Bucht vor der Robinson-Insel sind im vollem Gange. Auch das Riesaer Bläserensemble wird wieder in Chile gastieren und zur Gedenk- veranstaltung am 14./15.03.2015 auf der Insel musizieren. Viele chilenische, englische und deutsche Gäste werden erwartet. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen. Vielen Dank für die Aktivitäten und Unterstützung aller Beteiligten, besonders aber an Melitha Krause, dem DCB, den Verteidigungsattache der dt. Botschaft in Santiago und nicht zuletzt an die chilenischen Marine und dessen Befehlshaber, Herrn Admiral Larranaga. Rodrigo aus Chile hat sich mit der Geschichte der deutsch-chilenischen Familien Kühlewindt und Hirzel gemeldet. Muchas Gracias Rodrigo für die Informationen und die Fotos.

28.06.2014: Am 13.06.2014 war es dann soweit. Deutschland übergab eine Replik der gehobenen Schiffsglocke an Chile. In einer feierlichen Veranstaltung im Museo Naval y Maritimo Valparaiso übergab der deutsche Botschaftsrat Daniel Kriener dieses Erinnerungsstück an die offiziellen Vertreter der Republik Chile, u.a. Konteradmiral Julio Leiva Molina, Comandante en Jefe de la Primera Zona Naval. Für alle, die mehr darüber erfahren wollen, können auf den Internetseiten der Deutschen Botschaft in Chile nachlesen. Auch die deutschsprachige Zeitschrift “Condor” wird darüber ausführlich berichten. Danke an alle, die diese Veranstaltung möglich machten.

12.06.2014: Ich bitte die regelmäßigen Besucher auf dieser Website um Entschuldigung, dass ich für einige Wochen nicht “auf Sendung” war. Es gab technische Probleme zu bewältigen, die ich hoffe, nun beseitigt sind. Aber zu wichtigeren aktuellen Informationen: Melitha Krause berichtet aus Valparaiso, dass am 13.06.2014 unter Beteiligung des deutschen Botschafters in der Republik Chile, dem Befehlshaber der chilenischen Armada in der Region, anderen Amtsträgern und vielen Gästen, die Übergabe der Glockenreplik von S.M.S. “Dresden” an das Museo Naval y Maritimo Valparaiso offiziell vorgenommen wird. Wie bekannt, war dies von deutscher Seite den Chilenen versprochen wurden, als die gehobene Glocke einst in Kiel als Leihgabe an Deutschland gegeben wurde. (siehe auch Meldung vom 20.06.2007)

26.04.2014: Hier für alle Interessierenden die neuesten Bilder vom Wiederaufbau der Grabstätte der gefallenen Dresden-Männer auf der Robinson-Insel. Vielen Dank dafür an Melitha Krause nach Vina del Mar. Meine Reise im März nächsten Jahres auf die Insel ist schon gebucht.

23.03.2014: Jörn aus Strausberg hat mir sehr bei der Vervollständigung des Steckbriefes über Karl von Koppelow geholfen. Vielen Dank dafür. Der Großneffe des Obermatrosen Heinrich Rogge meldete sich mit interessanten Informationen. Heinrich floh 1916 von der Insel Quiriquina und verbrachte bis 1919 in Buenos Aires als Angestellter in einer Fleischfabrik sein weiteres Leben. Als er das Geld für seine Heimreise erspart hatte, kehrte er in seine norddeutsche Heimat zurück. Der Bruder von Heinrich diente in der selben Zeit als Heizer auf S.M.S. “Gneisenau”. Er konnte beim Untergang des Schiffes in der Falklandschlacht gerettet werden und wurde im schottischen Lager Stobs bis Kriegsende gefangen gehalten. Vielen Dank auch an Kay für die Mithilfe.

11.02.2014: Mit großer Unterstützung von Uwe Veith von der Rhenus AG & Co. KG Mannheim, dem Stadtarchiv von Mannheim, Herrn Dr. Nieß, Frau Dreißigacker und anderen Freunden, konnte ich wesentliche Lebensdaten von Oberleutnant z.S. Kurt Hartwig erlangen. Herzlichen Dank an alle dafür. Kurt Hartwig hatte 1922 geheiratet und bekam mit seiner Frau Dora, geb. Remy, 3 Kinder. Als Angestellter der Fendel Schifffahrtsgesellschaft Mannheim (Rheinschifffahrt) stieg er bis zum Vorstandsmitglied dieser Firma auf und wurde Anfang der 60iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts als Direktor in den Ruhestand verabschiedet.

03.02.2014: Es gibt wieder einiges zu berichten. Susanne und Thomas haben mir das Geburts- und das Sterbedatum von Obermatrosen Karl Drechsel mitgeteilt. Peter aus Pasewalk meldete sich zum Oberheizer Albert Drews, der der Bruder seines Großvaters war. Vielen Dank dafür.Aus Chile erhielt ich neue Nachrichten zum Thema. Am 03.01.2014 wurde in Coronel eine Ausstellung zur Geschichte S.M.S. “Dresden” eröffnet. Zu dieser Präsentation waren u.a. auch die Nachfahren von Marine-Ingenieur-Oberaspirant Hermann Schüssler geladen. Vielleicht erhalte ich von Alex dazu noch einige Informationen. In diesem Zusammenhang tauchte wieder die Frage nach dem Aufenthalt des Schiffes im Fjord Quintepu bei Puerto Montt auf. Die touristische Vermarktung dieser Geschichte ist mir zwar verständlich, aber dennoch ist die belegte historische Wahrheit, dass S.M.S. “Dresden” zu keinem Zeitpunkt, weder vor noch während des Weltkrieges sich in diesem Fjord aufhielt. Wer immer diese Legende hervorbrachte, sie hält der Wahrheit nicht stand. Etwas weiter südlich, in der St.-Quentin-Bucht im Penas-Golf, gäbe es berechtigte historische Bezüge zum Schiff und zum gesamten Kreuzergeschwader des Grafen von Spee. Von Melitha Krause, die sich sehr rührend und engagiert um die Geschichte der “Dresden” in Chile bemüht, gibt es neue Informationen und Fotos vom Zustand der Grabstätte auf Juan Fernandez zu berichten. Sie schrieb, dass sie die Genehmigung erhielt, die Grabstätte zu restaurieren. Auch seien zwei Repliken der gehobenen Glocke in Valparaiso eingetroffen. Eine soll im Marinemuseum in Valparaiso verbleiben und eine auf die Insel gebracht werden, also wieder in die Nähe des Wracks seines Besitzers in der Cumberlandbucht. Ich werde mich um weitere Details dazu bemühen.

30.10.2013: Neue Nachricht vom Enkel des Obermatrosen Max Szillus. Max wurde am 06.09.1893 in Suwehnen (Ostpreußen) geboren. Er verstarb am 08.06.1970 in Bielefeld. Vielen Dank an Ernst Julius für die Information und die schönen Fotos.

12.10.2013: Neues von den Nachfahren des Obermaschinisten Oscar Konow und des Obermatrosen Richard Herfter. Während Oscar offensichtlich mit Theodor Fontane verwandt ist, eine interessante Neuigkeit für mich, gibt es nun, von Richard’s Enkelin zur Verfügung gestellt, auch einige Fotos und Postkarten von Richard in meinem Archiv. Herzlichen Dank an Beide für die Informationen und Zeitdokumente.

Gern erfülle ich die Bitte der Nachkommen von Oscar und Richard und rufe alle hier Vorbeischauenden um weitere Informationen zu den Beiden auf, insbesondere vielleicht auch aus Temuco/Chile, wo Oscar nach dem Kriege bis zu seinem Tode (1952) lebte.

19.07.2013: Wenn auch seit der letzten Aktualisierung etwas Zeit vergangen ist, bedeutet dies nicht, dass keine Neuigkeiten mich erreicht hätten. In den letzten Monaten erhielt ich vermehrt Post zu der Frage bezüglich der Namen von Besatzungsangehörigen. Das Interesse freut mich natürlich. Ich möchte deshalb nochmals darauf hinweisen, dass ich die Namen der Mannschaften, außer den im Ausland an Bord eingestellten, noch nicht veröffentlichen werde, da meine abgleichenden Prüfungen nicht abgeschlossen sind. Einzelanfragen werde ich natürlich, wie auch bisher, beantworten. Ich selbst würde mich mit einer Frage an die Interessierten in aller Welt wenden, insbesondere an diejenigen um Conception und Talcahuano. Hat einer von Euch, in Nachlässen oder von Wirtsleuten aus den genannten Orten, Nachweise über die an die Besatzung ausgegebenen Bier- und Speisemarken, die sie vor dem Landgang erhielten und in den umliegenden Gaststätten dann verwendeten. Jeder Matrose bzw. Maat erhielt je Tagesurlaub auf das Festland 3 Biermarken und 1 Speisemarke. Mir wäre es wichtig zu wissen, wie diese aussahen und welchen Wert diese Marken hatten. Vielen Dank für Eure Mithilfe.

18.12.2012: Von Susanne und Thomas, Nachfahren des Obermatrosen Karl Drechsel, erhielt ich einen sehr interessanten Bericht über ihre Reise nach Chile im Oktober diesen Jahres. Sie segelten mit dem Segelschulschiff “Sedov” von Ushuaia über das Kap Hoorn nach Valparaiso. Es gelang ihnen auch, die Insel Quiriquina zu besuchen. Ihre Eindrücke seien phantastisch gewesen, den Ort aufzusuchen, wo ihr Vorfahre mehr als 4 Jahre interniert war. Vielen Dank Euch beiden für den Bericht.

28.08.2012: Schöne Post aus Chile. Karin und Oscar aus Valdivia haben mir ein Fotoalbum aus der Internierungszeit der Dresden-Mannschaft von 1916 zur Auswertung und Nutzung zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür. Bei meinen weiteren Recherchen zum Thema bin ich auf das Kantinengeld der großen Schiffe der Kaiserlichen Marine gestoßen. Es handelt sich dabei um sogenannte TOKEN. Leider konnte mir bisher keiner bei dieser Frage gesicherte Erkenntnisse mitteilen. Deshalb meine Frage an die immer größer werdende Gemeinde der hier Vorbeischauenden. Hat einer von Euch Kenntnis oder gar ein Exemplar eines Token von S.M.S. “Dresden”? Freue mich über jeden Hinweis darüber. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist groß, da es auch vom Schwesterschiff “Emden” ein derartiges Ersatzzahlungsmittel an Bord, auch Kantinengeld genannt, gibt.

03.05.2012: Vergangene Woche waren Heike und Hagen das zweite Mal auf der Robinson-Insel und fotografierten erneut das Grab der Dresden-Männer. Es hat sich nach wie vor nichts getan. Meine Anfrage an die Kriebsgräberfürsorge wurde durchaus positiv beantwortet. Es soll aber bereits Ende 2011 eine Privatinitiative erfolgt sein, die die finanzielle Hilfe dieser Behörde abgelehnt hat? Vielleicht können mich diese Freunde über den Stand dazu informieren. Natürlich besuchten die Beiden auch die Überbleibsel der Behausung von Signalmaat Hugo Weber auf der Insel.

20.04.2012: Unser Bläserensemble aus Riesa ist von einer beeindruckenden Konzertreise aus Chile gesund und munter wieder zu Hause angelangt. Wie mir Wolfgang Haufe mitteilte, war es ein unauslöschliches Erlebnis für alle Mitglieder seiner Truppe. Viele Bild- und Tondokumente dieser Reise belegen, dass sie nicht nur exellente Musiker sind, sondern auch an allen Auftrittsorten von den Chilenen und besonders den deutschstämmigen Einwohnern begeisternd gefeiert wurden. Selbst auf der Insel Quiriquina, auf die nicht jeder seinen Fuß setzen darf, musizierten sie gemeinsam mit dem Orchester der chilenischen Armada. Viele herzliche Begegnungen fanden statt.

05.03.2012: Eine sehr angenehme Mitteilung an alle Freunde in Chile. Annähernd 100 Jahre, nachdem die Bordkapelle von S.M.S. “Dresden” am 19.10.1919 in Concepcion sein Abschiedskonzert spielte, kommt das Bläserensemble aus der sächsischen Stadt Riesa nach Chile und wird dort, wie zur damaligen Zeit, die Menschen auf’s Neue begeistern. Nicht nur ein Auftritt in Concepcion, sondern auch auf der “Internierungsinsel” Quiriquina ist geplant. Ich bin mir sicher, dass unsere Musiker aus Deutschland mit ihrem Konzertprogramm und ihrer Professionalität alle begeistern werden. Ich wünsche dem Leiter, Herrn Haufe, und allen Mitgliedern des Ensemble einen tollen Erfolg und eine gesunde Heimreise nach Deutschland.

06.01.2012: Von Heike und Hagen Rittel erhielt ich soeben aktuelle Bilder von der Grabstätte der gefallenen Dresden-Männer auf der Robinson Insel. Vielen Dank Euch Beiden für die Informationen dazu. Wenn einer der Interessenten an der Geschichte des Kleinen Kreuzer “Dresden” und dem Schicksal seiner Besatzung eine Idee hat, wie der dargestellte Zustandes des Grabes verändert werden kann, will ich es gerne verbreiten und mithelfen, ein würdiges Grab zu gestalten und neu aufzustellen.

01.12.2011: Heute komme ich endlich dazu, allen Interessenten die Präsentation der Schiffsglocke von S.M.S. “Dresden” im neu gestalteten Militärhistorischem Museum vorzustellen. Im Ausstellungsteilabschnitt 1914 - 1945!!! ist eine Vitrine der Kaiserlichen Marine gewidmet. Dahinein wurde die am 14. November 2008 an das MHM übergebene, restaurierte Schiffsglocke plaziert. Es wird keinerlei Bezug zum Schicksal des Schiffes und der Glocke als Leihgabe des Staates Chile genommen. Als ich aus den “heiligen Museumshallen” entschwandt, dachte ich mir: “Schön, dass sie überhaupt daran gedacht haben.”

27.06.2011: Eine interessante Information zu diesem Thema “Kleiner Kreuzer Dresden” erhielt ich von einem Freund. Es ist schon erstaunlich, wie das Schicksal dieses Schiffes bei den Chilenen präsent ist. Meldung - Wir möchten aktuell einladen zum Theaterabend: Terror im Pazifik, eine Veranstaltung von aufBruch e.V. Berlin in Kooperation mit der JVA Zeithain. Ein dreiköpfiges chilenisches Team unter Leitung der Regisseurin Jacqueline Roumeau erarbeitete hier zwei Monate mit 15 Gefangenen eine Inszenierung, die die Erlebnisse und den Untergang des Kreuzers "Dresden" im 1. Weltkrieg vor chilenischen Gewässern thematisiert. Entstanden ist "eine Reise ans Ende der Weltmeere. Ein Abenteuer, das Geschichte und Legende vermischt."

29.04.2011: Suchmeldung! Die Nachfahren des Bootsmann-Maat Max Günther werden gesucht. Die letzte Anschrift von Max datiert aus dem Jahre 1961 aus Kiel. Sollten Verwandte von ihm diese Suchmeldung entdecken, bitte bei mir melden. Vielen Dank im voraus.

06.03.2011: Zwei neue Steckbriefe, Leutnant zur See Hans Abraham und Arnold Böker, habe ich für alle Interessierte neu eingestellt. Andere habe ich überarbeitet.

23.02.2011: Soeben erhielt ich die Mitteilung, dass es sich bei dem tot geborgenen Bootsmann des TMS “Waldhof” um Wolfgang Kiwitt handelte. Alle, die mit der Geschichte des Kleinen Kreuzer “Dresden” vertraut sind, wissen, dass Wolfgang der Erhaltung der Erinnerung an dieses Patenschiff seiner Heimatstadt und dem Schicksal seiner Besatzungsangehörigen einen Großteil seiner Lebenszeit gewidmet hat. Wir sind ihm zu Dank verpflichtet. Seinen Hinterbliebenen gilt unsere Anteilnahme.

22.02.2011: Die Mitteilung, dass der dritte gefundene tote Bootsmann des TMS “Waldhof” ein 63ig-jähriger Sachse ist, scheint das unfassbare zu bestätigen.
Zwei neue Steckbriefe wurden eingestellt. Ich kann nun allen Interessierenden Leutnant zu See Friedrich-Wilhelm Fleischer und Leutnant zur See
Otto Schenk in einem Steckbrief kurz vorstellen.

13.02.2011: Bisher noch keine Gewissheit zum Schicksal unseres Wolfgang Kiwitt! Bei der Vorstellung einzelner Besatzungsmitglieder steht nun Oberleutnant zur See Wilhelm Canaris mit einer Kurzbiografie zur Verfügung. Natürlich sind mir dazu die Vielzahl an biografischen Romanen über diesen Offizier bekannt. Die Kurzbiografie beschreibt auch nur den Zeitraum bis zum Ende des I. WK. Es werden offensichtlich nicht die letzten publizistischen Erscheinungen zu diesem deutschen Marine- und Geheimdienstoffizier bleiben. 

23.01.2011: Gerade aus dem Skiurlaub zurück, erreichte mich eine Nachricht, die mich sehr betroffen macht. Der S.M.S. “Dresden”- Freund und - Kenner Wolfgang Kiwitt wird vermisst. Er soll eines von zwei Besatzungsmitgliedern sein, die am 13. Januar auf dem Rhein mit dem Binnenschiff MS “Waldhof” kenterten und bisher nicht aufgefunden worden sind. Ich wage nicht zu glauben, dass das Schlimmste eingetreten ist, was einem Menschen zustoßen kann. Solange es nicht offiziell ist, hoffe ich.

25.11.2010: Die Nachfahren von Leutnant zur See Max Schmidt haben mir sehr geholfen, den Steckbrief von Max hier vorzustellen. Vielen Dank dafür nach Leipzig und Hamburg. Die Kriegsbesatzungsliste ist um die vollständige Benennung aller Aspiranten und Deckoffiziere erweitert worden.

21.11.2010: Nach langer Zeit eine Nachricht für alle, die diese Seiten besuchen. Ich habe die Rubrik “Beiträge” zur Zeit aus der Präsentation genommen, um sie zu überarbeiten, da sie teilweise Kapitel meines neuen, fast fertigen Buches über den Kleinen Kreuzer “Dresden” und dem Schicksal seiner Besatzung erfassen. Neue Recherchen insbesondere im Politischen Archiv des AA in Berlin haben neue Facetten zum Thema hervorgebracht. Bald mehr davon.
Nachfahren des F.-T.-Offizier der “Dresden”, Leutnant zur See Max Schmidt, haben mich kontaktiert und wollen mir Informationen übermitteln. Damit kann ich, hoffentlich bald, den Steckbrief eines weiteren Besatzungsmitgliedes in gewohnter Weise vorstellen.

07.03.2010: Der Enkel des F.-T.-Obermatrosen Paul Buchholz, Pablo Buchholtz Sperberg informierte mich über seine Erkenntnisse zum Erdbeben in seiner Heimat. Ihm und seiner Familie geht es gut. Zum Zeitpunkt des Erdbebens befand er sich in Conception. Er teilte mit, dass die Insel Quiriquina wenig betroffen wurde, aber auf der Robinson-Insel soll es schlimm aussehen. Er selbst ist als städtischer Angestellter in der kleinen Stadt Lebu im Einsatz, um mit vielen anderen die dringensten Probleme, wie “fehlendes Trinkwasser, wenige Lebensmittel, kaum Benzin oder Diesel” lösen zu helfen. Er schreibt zum Schluß: “ ... wie gesagt, ich persönlich brauche keine Hilfe, aber meine Stadt braucht sie.”

01.03.2010: Es scheint zur Gewissheit zu werden. Das kleine Dorf San Juan Bautista auf der Robinson-Insel ist vollkommen verwüstet. Die meisten Dorfbewohner konnten noch in die Berge fliehen. 5 Bewohner sollen tot geborgen sein. Weitere 14 werden vermißt. Wohnhäuser, die kleine Schule, die Pensionen, das Bürgermeisteramt und auch der Friedhof sind zerstört. Vor nicht langer Zeit habe ich ein Bild der Grabstätte der gefallenen “Dresden”-Männer von Jost Otto Schnyder aus dem Jahre 2007 erhalten. Es wird wohl eine der letzten Aufnahmen des Grabmales sein. Wichtiger sind im Moment aber die Menschen von der Insel. Sie haben Verwandte und Nachbarn, auch Ihr Hab und Gut verloren. Die Präsidentin hat sofortige Unterstützung für die Inselbewohner zugesagt. Vielleicht kann ich die Stadt Dresden bewegen, eine neue, kleine Schule für die Insel zu spenden. Um die Errichtung einer neuen Grabstätte sollten sich alle “Dresden”-Freunde bemühen.

28.02.2010: Wie gestern alle Nachrichtenagenturen mitteilten, ist das Gebiet um Conception, Talcahuano und der vorgelagerten Insel Quiriquina von einem starken Erdbeben heimgesucht worden. Auf der Robinson-Insel mit dem Grab der gefallenen “Dresden”-Männer soll es durch Tsunamie-Wellen zu Zerstörungen gekommen sein, bei der die Schule, Wohnhäuser und das Bürgermeisteramt Schaden genommen hätten. Wer etwas Neues erfährt, bitte melden. Wie können wir helfen?

25.10.2009: Nach zwei Tagen im BA MA Freiburg konnte ich neue Details der Geschichte S.M.S. “Dresden” (I) finden. So ist es mir möglich, die Fluchtroute von Oberleutnant z. See Canaris nun genauestens zu rekontruieren. Bisher hatte ich die Beschreibung der Flucht aus den vielen Biographien, die es über Canaris gibt, entnommen. Dies war aber falsch.

06.10.2009: Jost Otto Schnyder, der mit Unterstützung von Klaus Arne Pedersen die jetzt vorhandene Grabstätte für die am 14. März 1915 gefallenen “Dresden”-Seeleute errichtete und bisher pflegte, hat mir geschrieben. Da er nun nicht mehr so oft auf der Robinson-Insel weilt, fürchtet er um den Verfall der Grabstätte. Es scheint an der Zeit, die chilenische und die deutsche Regierung zu bitten, sich dieser Sache anzunehmen. Ich berichte demnächst darüber.

04.10.2009: Klaus Arne Pedersen von der Antarctic Protection Society aus Christchurch / Neuseeland mailte mir interessante Informationen zu der Grabstädte der gefallenen Dresden-Leute auf der Robinson-Insel. Bald mehr davon. Danke, Herr Pedersen und hoffentlich bis bald.

28.08.2009: Wieder neue Post. Der Enkel von Carl Richarz schickte mir wertvolle Informationen und eine Richtigstellung zu den Fotographien seines Großvaters auf dieser Präsentation. Durch ein überlassenes Foto konnte ich meinen Irrtum berichtigen. Vielen Dank an Frank Ropers.

23.08.2009: Gestern besuchte mich hier in Dresden der Enkel des Marine-Ingenieur-Oberaspiranten Hermann Schüssler. Mit Alex Schüssler, der in Santiago wohnt, konnten viele Informationen ausgetauscht werden. Alex brachte mir viele neue Bilder und Dokumente seines Großvaters mit. Ich habe mich natürlich sehr gefreut darüber. Danke Alex für das nette Gespräch. Auf der Nachlass-Seite ist einiges aus dem Leben von Hermann Schüssler vorgestellt. Weiteres wird folgen.

02.08.2009: Aus Anlaß seines heutigen Geburtstages möchte ich allen Interessierten den Navigationsoffizier und späteren I. Offizier von S.M.S. “Dresden”, Kapitänleutnant Ernst Wieblitz, vorstellen.

30.07.2009: In der kommenden Zeit werde ich die Besatzungsmitglieder der Kriegsbesatzung näher vorstellen. Am Beginn stehen die Offiziere der “Dresden”, bei denen naturgemäß viele Informationen vorliegen. Begonnen habe ich mit Karl Richarz und Kurt Hartwig. Wie man den verschiedenen Beiträgen entnehmen kann, gibt es auch schon sehr viele Informationen aus allen Mannschaftsteilen. Ein schönes Beispiel scheint mir die Darstellung des Obermaschinisten Alfred Dedlow auf der Seite Nachlaß zu sein. An dieser Stelle nochmals der Aufruf an alle Nachfahren mit Interesse an der Historie der “Dresden” und seiner Besatzung; helft mir, dieses interessante Kapitel unserer Geschichte noch besser darzustellen. Vielen Dank.  

27.06.2009: Der Enkel des Heizers Paul Herz lobte die Website und versprach, mehr über seinen Großvater mitzuteilen. Sobald mir Jörg sein “Familien-Wissen” preisgibt, werde ich wahrscheinlich allen Lesern dieser Seiten ein weiteres Besatzungsmitglied vorstellen können. Aus Kiel erhielt ich Post von Alexander, der seiner künstlerischen Ambition folgend und durch diese Seiten inspiriert die S.M.S. “Dresden” zeichnete. Die Originalzeichnung kann für 75,00 € vom Künstler erworben werden, wie er mir mitteilte.

13.06.2009: Gestern erhielt ich von Erika und Günter Held Post, dass die Tochter von Albert Pagels, Frau Anna Irene Dresden Graff kurz nach ihrem 94. Geburtstag im Kreise ihrer Söhne verstorben ist. Viele, die sich mit der Geschichte des Kleinen Kreuzer “Dresden” verbunden fühlen, mochten ihre Erzählungen aus der vergangenen Zeit nicht missen. “Was bleibt, werden die vielen schönen gemeinsamen Stunden und Gespräche in Erinnerung an eine ungewöhnlich starke Frau sein.” schreiben Erika und Günter Held in Ihrer Mitteilung an alle Dresden-Freunde.  

13.05.2009: Heute eine gute und eine weniger gute Nachricht. Die weniger gute ist, dass die DVD über die “Versenkte Legende” frühestens Anfang Juli erscheint.
Die gute Nachricht ist, dass ich bei einem Besuch der Marineschule in Flensburg-Mürwik, trotz der Umbaumaßnahmen an der Kommandeursvilla, wo die marinegeschichtliche Ausstellung ihren Platz hat, durch den Archivar einen kompletten Überblick über die Devotionalien, Archivalen und sonstigen Hinterlassenschaften zur S.M.S. “Dresden” erhielt. Vielen Dank nach Flensburg.

30.04.2009: Die Filmpräsentation war ein voller Erfolg. Über 70 Dresdner und Besucher konnten sich von der Aktualität und dem zunehmendem Interesse an der Geschichte des Kleinen Kreuzer “Dresden” und dem Schicksal seiner Besatzung fernab der Heimat überzeugen. Hugo Scholz moderierte die Veranstaltung, in der ich durch meine fachlichen Anmerkungen zum Erfolg beitragen durfte. Der Sohn des Obermatrosen Rudolf Hellmann sprach über seine Erinnerungen an seinen Vater und dessen Kriegsschicksal auf der “Dresden”. Ein wenig Schade, dass der Film noch nicht auf DVD zu kaufen war. Nun soll der Film mit zusätzlichem, interessantem Bonusmaterial in ca. 4 Wochen erscheinen. Die ihn nicht zu kaufen bekommen, können bei mir ihre Bestellung einreichen, natürlich unverbindlich. Neue Post aus Chile habe ich auch erhalten. Der Enkel des Ingenieur- Aspiranten Hermann Schüssler hat sich gemeldet und möchte auch eine DVD kaufen. Er wird mir Fotos und Unterlagen seines Großvaters zukommen lassen. Demnächst dann mehr dazu. 

17.04.2009: Soeben erhielt ich das Info-Blatt für die angekündigte Filmpräsentation im MHM Dresden zum Thema: “Die versenkte Legende - Auf Spurensuche S.M. Kleiner Kreuzer Dresden”. Alle Freunde des Themas, die die Möglichkeit haben, dabei zu sein, sind herzlich willkommen. Der vorgestellte Dokumentarfilm wird dabei auch erstmals als DVD käuflich zu erwerben sein. Der Kaufpreis soll bei 19,90 € liegen. Wegen der geringen produzierten Stückzahl können Interessenten bei mir unverbindlich Ihre Vorbestellung einreichen. Nach dem 27. 04.2009 dann mehr an dieser Stelle.

24.03.2009: Gestern wurde durch den Leiter des MHM Dresden, Oberstleutnant v. Richthofen eine “Schatzkiste” aus Südamerika geöffnet. Sie stammt von Martin Iltzsche. Er ist ein Sammler von Exponaten, die mit der Geschichte des Kleinen Kreuzer “Dresden” direkt oder indirekt verbunden sind. Vielen Dank, Herr Iltzsche.

12.03.2009: Soeben erhielt ich die Mitteilung, dass am 27. April 2009, gegen 19.00 Uhr im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr in Dresden eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema: “Die versenkte Legende - Der Kleine Kreuzer Dresden” stattfinden wird. Interessenten zu dieser Veranstaltung bitte melden. Sie können sich aber auch direkt an den Förderverein Militärhistorisches Museum e.V. im MHM Dresden wenden. Über den Stand der Dinge werde ich an dieser Stelle weiter berichten. 

28.02.2009: Dr. Madsen schickte Fotos vom “Dresden-Grab” auf der Robinson-Insel, die er anläßlich einer Kreuzfahrt im Jahre 1992 aufgenommen hatte. Vielen Dank. Von Bob Dedlow erhielt ich soeben interessante Postkarten, wahrscheinlich aus der Werkstatt von Otto Bitter auf Quiriquina.

25.02.2009: Tim, der Enkel von Herrn Karl Schmutzler, der von 1912 an als Kaufmann der Fa. E & W. Hardt in Conception lebte, kontaktierte mich. Er wandert auf den Spuren seines Großvaters. Vielleicht kann jemand weitere Hinweise geben. Die abgebildeten Exponate hat sein Großvater offensichtlich auf der Insel Quiriquina erworben. Gesucht wird auch ein Foto von dem HAPAG-Dampfer “Thuringia”, der seinen Großvater 1912 nach Südamerika brachte. 

Der Sohn des Obermatrosen d.R. Friedrich Steinmeyer aus Altona schickte eine E-mail. Obermatrose Steinmeyer meldete sich am 13.11.1914 in Valparaiso freiwillig an Bord der S.M.S. “Dresden” und wurde mit der Besatzung interniert. Er flüchtete aus der Internierung auf der Quiriquina und lebte ab 1917 in Argentinien. Wer kann weitere Hinweise geben?

19.11.2008: Nun ist es soweit. Die geborgene und restaurierte Schiffsglocke des Kleinen Kreuzer “Dresden” ist im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr in Dresden angelangt. Zum 100. Jahrestag der offiziellen Indienststellung des Schiffes am 14. November 2008 wurde sie erstmalig an ihrem zukünftigem Präsentationsort gezeigt.

27.10.2008: Nach heutiger Information des MHM Dresden findet zum 100. Jahrestag der Indienststellung des Kleinen Kreuzers Dresden, am 14. November 2008, die Präsentation der restaurierten Schiffsglocke an seinem zukünftigen Aufstellungsort statt. Die Glocke wird, auf grund des gegenwärtigen Sanierungszustandes des Museums, noch nicht seinen entgültigen Platz finden können. Es wird neben den Pressevertretern ein kleiner Kreis zu dieser Veranstaltung geladen. Bei dieser Aktion wird auch die letzte Sequenz für einen Film über die auf Quiriquina 1915 (Chile) internierte Dresden- Besatzung gedreht. Der entstandene Film soll erstmalig am 26.11.2008 auf dem TV- Sender MDR 21.15 bis 21.45 Uhr gesendet werden. Bitte vormerken. Ich werde darüber an dieser Stelle berichten.

17.09.2008: Neue interessante Post aus Maryland (US). Jamie schrieb mir: “What a fantastic website! Bravo! Absolutely the best on the www about Dresden ... I am researching B.E. Carl zur Helle who helped Dresden in Punta Arenas. Do you have any biographical information about him? ...” Thank you for your praise. Jamie schreibt zur Zeit an einem Buch über “Der 1. Weltkrieg - Geheimdienste in Lateinamerika 1916-1920”. Das kann spannend werden. Wer besitzt Informationen über den Helfer von S.M.S. “Dresden”, Oberleutnant Carl zur Helle? Bitte hier melden. Vielen Dank. 

07.08.2008: Neues aus Chile; Pablo Buchholtz, der Enkel des F.-T.-Obergasten Paul Buchholz hat sich über diese Internetpräsentation gefreut und wird bald einen Beitrag über seinen Großvater zusenden, der dann auch im Nachlaß veröffentlicht wird. Am vergangenem Wochenende besuchte der Autor dieser Seiten die älteste Tochter des Navigationsoffiziers, KL Ernst Wieblitz, bei Kassel. Ein nettes Gespräch mit vielen neuen Bildern und Korrespondenzen zur S.M.S. “Dresden”. Vielen Dank, Frau Erika Spohr für die Gastfreundschaft.

10.07.2008: Die Kinder des Obermatrosen Hellmann (siehe Nachlaß) überließen mir ein interessantes Foto eines Treffens der Kameradschaft Dresden 1914, wofür ich mich sehr herzlich bedanke. Die Kameradschaft S.M.S. “Dresden 1914” versammelte sich noch bis in die sechziger Jahre zu regelmäßigen Treffen! 

27.05.2008: Achtung Suchmeldung - Frau Vania Biesler, die Urenkelin des Heizers Richard Biesler, sucht weitergehende Informationen über ihren Vorfahren. Die Familie Biesler lebt nun schon in der 4. Generation in Conception bzw. Vina del Mar (Chile). Wer kann helfen? Hinweise bitte über Kontaktformular. Vielen Dank auch im Namen von Frau Biesler.

01.05.2008: Neue Post aus Chile und Deutschland ist eingetroffen. Marcos Rauch, der Enkel des Heizers Hermann Rauch, hat sich aus Chile gemeldet. Er sucht weitere Informationen über seinen Großvater. Wer kann dazu etwas beitragen? Frau Kurze-Mendrinos aus Norderstedt berichtete über ihren Vater, dem Oberheizer Paul Gittel und seinem Freund, den Obermatrosen Paul Hahn, von der “Dresden”-Besatzung. Für die interessanten Fotos und Unterlagen herzlichen Dank. Weiterhin erhielt ich Bilder des Obermaschinistenmaat Friedrich Schröder von Uwe Lüthje, für die ich mich ebenfalls herzlich bedanke.

01.04.2008: Neue Post aus Chile. Der Urenkel von Johann Georg Paul Gustav Tiemann, der als Freiwilliger vom 14.-26.11.1914 auf S.M.S. “Dresden” fuhr, hat geschrieben. Gestern erhielt ich Post von Christian Valdes, in der er von seinem Urgroßvater Willy Golle berichtet, der in Werdau geboren ist und nach der Internierung in Chile verblieb. Von Gert Bürgel erhielt ich eine Gegendarstellung. Da dieser Beitrag eine Erwiderung auf meinen Aufsatz darstellt, werde ich ihn veröffentlichen, obwohl die Zielstellung meiner Internetpräsentation auf die Darstellung der Biographie des Kleinen Kreuzer “Dresden” und das Schicksal seiner Besatzung im I. WK gerichtet ist. Also habe ich mir die Suppe selbst eingebrockt.

25.02.2008: Ich möchte mich an dieser Stelle für das große Interesse an meiner Homepage bedanken. Insbesondere die Nachkommen der Besatzungsmitglieder S.M.S. “Dresden” sind zunehmend aktiver beteiligt. So hat mich der Großneffe des Matrosen Hermann Höbold soeben kontaktiert, mir sehr interessante Informationen zur Verfügung gestellt. Auch ich konnte ihm mit Angaben zu seinem Großonkel behilflich sein.

30.11.2007: Nach noch unbestätigten Informationen ist der Reversierungsprozeß im Rahmen der Restaurierung der Schiffsglocke des Kleinen Kreuzer “Dresden” schneller verlaufen, als gedacht. Nach jetzigen Informationen ist die Restaurierung spätestens im Frühsommer 2008 abgeschlossenen.

05.10.2007: Heute vor 100 Jahren wurde der Ersatzbau des Kleinen Kreuzer “Comet” der Kaiserlichen Marine durch den Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Geheimrat Dr. Gustav Otto Beutler, auf den Namen der Stadt Dresden getauft. 

15.07.2007: An diesem Wochenende fand das geplante Treffen der Freunde S.M.S. “Dresden” statt. Die Initiatoren konnten insgesamt 19 Teilnehmer begrüßen. Durch viele Beiträge und Diskussionen zum Thema, einer gemeinsamen Dampferfahrt auf der Elbe und Besichtigung der schönen Innenstadt von Dresden wurde das Treffen für alle ein schönes Erlebnis. Glanzpunkte setzt der Sohn des Navigationsoffiziers und späteren I. Offizier der “Dresden”, Ernst Wieblitz, der interessante Exponate aus der Internierungszeit der Dresden-Besatzung mitbrachte. Auch das neue Schiffsmodell der “Dresden” von Peter Seidel fand Bewunderung. Danke an alle, die zum Gelingen des Treffs beigetragen haben.

20.06.2007: Feierliche Übergabe der gehobenen Schiffsglocke des Kleinen Kreuzer “Dresden” von der Botschafterin der Republik Chile, Frau Marigen Hornkohl, an den Vertreter der Bundeswehr, Herrn Vizeadmiral Kühn. Belegt durch eine Urkunde wurde diese Schiffsglocke als Leihgabe der chilenischen Regierung an Deutschland ausgehändigt und soll im Militärhistorischen Museum Dresden einen exponierten Ausstellungsplatz finden. Leider müssen wir noch etwas warten, bis die Schiffsglocke in Dresden gezeigt werden kann. Während des über 90-jährigen “Aufenthaltes” der Glocke auf dem Meeresgrund vor der Robinson-Cruso-Insel im Pazific sind vorallem Sulfate und Chloride in die Bronzelegierung diffudiert und würden die Schiffsglocke schnell korrodieren lassen, wenn nicht in einem langwierigen Reversierungsprozeß die Glocke in einem Zustand versetzt wird, die einen Verfall an der Außenluft verhindert.

30.05.2007: Mit dem Flugzeug trifft die Glocke S.M.S. “Dresden” in Deutschland (Schleswig) ein und wird nun für die feierliche Übergabe am 20.06.2007 vorbereitet.